2017 ist die WM in London - 2018 die EM in Berlin und 2020 Olympia in Tokyo

© Lothar Pöhlitz - 10. September 2016 - Mit der Saison und Rio 2016 ist für Läufer gleichzeitig der Olympiazyklus 2013-2016 vorüber. Nach der Aufforderung von DOSB-Präsident Alfons Hörmann, besonders auch an die Leichtathleten, nun zu reden und zu handeln haben die Trainer und Läufer sicher ihre Arbeit bereits analysiert und über die neuen Ziele und das wie weiter schon gesprochen. Sie haben dabei sicher berücksichtigt das man nicht alle Ergebnisse der vergangenen Jahre dem Doping in der Welt unterschieben darf, dass nicht alle die vor uns sind dopingunterstützt laufen. Hier geht's weiter ...

Ein toller neuer Weltrekord - aber nicht das Ende

6. September 2016 (GRR/Pöhlitz) - Die neue 3000 m Hindernis-Weltrekord - Zeit der 19-jährigen Ruth Jebet aus Bahrein vom 27.8.2016 in Paris - wenige Tage nach ihrem Olympiasieg in Rio - in 8:52,78 Minuten (nach 2:56,36 über 1000 m und 5:54,16 nach 2000 m), mit der sie die 8:58,81 der Russin Gulnara Galinka aus dem Jahre 2008 gleich um 6 Sekunden verbesserte war überraschend und doch erschreckte sie die Fachwelt eigentlich nicht. Hier geht's zum Artikel von Lothar Pöhlitz auf den Seiten von German Road Races ...

Regensburger über 3000m Neunter in einem Weltklassefeld

Orth1 BLV Aktive15 KiefnerfotoBerlin, 3. September 2016 (orv) – Prächtiges Leichtathletikwetter, großartige Kulisse mit 48.000 Zuschauern und tolle Leistungen beim diesjährigen Berliner ISTAF. Noch einmal rissen sich auch viele deutsche Athleten/Innen am Riemen und lieferten reihenweise Topleistungen ab. Im 3.000m Rennen, das man in der ARD Live-Übertragung leider nicht sehen konnte, war auch Telis-Läufer Florian Orth dabei. Mit 7:55,47min setzte sich der Regensburger in dem vom Kenianer Kiprono Choge mit 7:43,00 gewonnenem Lauf gut in Szene, immerhin Platz zwei in der diesjährigen deutschen Bestenliste. Nur der Deutsche Meister über die 5.000m, Richard Ringer vom VfB LC Friedrichshafen war 2016 mit 7:46,59min schneller.

Wenn Planwirtschaft sein Ziel nicht erreicht

Huber3 Halbfinale KiefnerFotoRegensburg, 3. September 2016 (orv) – Jogi Löw muss am Sonntag zum ersten WM-Qualifikationsspiel gegen Norwegen in Oslo auflaufen. Vorgeschaltet war Bastian Schweinsteigers Abschiedsspiel gegen überforderte Finnen. Dazu schickte der Bundestrainer eigentlich eine Nachwuchsmannschaft auf’s Feld. Er wollte angesichts eines sicheren Sieges seinen Youngstern eine Chance geben. Am Sonntag, wenn es ernst wird, wird er seine derzeit besten elf Spieler einsetzen, den A-Kader also. Für Talente, Nachwuchs, ja sogar das Olympiateam hat der DFB seine eigenen Fördersysteme und – großen Erfolg damit. Bei den deutschen Leichtathleten läuft das ein wenig anders.  Exemplarisch dafür ein Beispiel, die 800m der Männer. Im letzten Jahr wurden sechs Athleten in den höchsten Kader, hier den B-Kader, berufen, weil für das A-Kaderprädikat (2016 zumindest Platz eins bis drei bei einer EM als Vorleistung) keine Läufer zur Verfügung standen. Erfolg konnte dieser Kader aber nicht umsetzen. Der Deutsche Meister 2016 Benedikt Huber und der damals Schnellste Im Lande Sören Ludolph, seines Zeichens 2012 schon mal Olympiateilnehmer, vertraten Deutschland bei den Europameisterschaften in Amsterdam.

Die Leichtathletik wird immer unattraktiver, bei Olympia wurde aus der Kern- eine Randsportart

München, 3. September 2016 (Knuth/SZ) - Wenn das Neue aufs Alte prallt, führt das oft zu anregenden Momenten, und deshalb lohnt es sich jetzt, noch einmal nach Rio de Janeiro zurückzublenden. Jackie Baumann, 21, war dort über 400 Meter Hürden gestartet, sie blieb bereits im Vorlauf hängen, aber das konnte der Freude über ihre ersten Sommerspiele nichts anhaben. "Es gibt hier viele Beschwerden, die ich nicht teile", sagte Baumann später. Hier geht's weiter auf den Seiten der Süddeutschen Zeitung ...

Eine ganz besondere Beziehung

Orth1 Vorlauf DM15 KiefnerfotoRegensburg, 3. September 2016 (orv) – Eigentlich war Florian Orth schon 2012 in Olympiaform, aber das Berliner Stadionfest, kurz ISTAF genannt und Deutschlands einzig übrig gebliebenes Meeting von Weltniveau, fand damals erst am 2. September statt, also nach den Londoner Spielen. Als Fünfter des 1500m Rennens schraubte der Regensburger im Trikot der LG Telis Finanz dort seine persönliche Bestleistung auf sensationelle 3:34,56min. Wäre ihm das ein paar Wochen früher gelungen, wäre er bei den Olympischen Spielen dabei gewesen. Das ISTAF ist für Florian Orth inzwischen wie ein Wohnzimmer geworden. Seinem Disziplinwechsel entsprechend passen daher auch die diesjährigen 3000m ganz gut ins Konzept, einerseits um hier doch noch eine vernünftige Jahresbestzeit aufzustellen, die logischerweise mit einer „Sieben“ beginnen sollte, anderseits noch ein gutes Aufbaurennen vor der 10km-Premiere in Hamburg zu haben.

LG Telis Finanz fährt mit starkem Team zur Straßen-DM über 10km nach Hamburg

Reng5 DM10km2015 Kiefner FotoRegensburg, 2. September 2016 (orv) – Amsterdam mit seinen Europameisterschaften und Rio mit den Olympischen Spielen sind Geschichte. Das nächste Rennen ist immer das wichtigste. Für das Laufteam der LG Telis Finanz Regensburg sind dies die Deutschen Meisterschaften  über 10km, die am 11. September innerhalb des Alsterlaufs auf Hamburgs Straßen stattfinden werden. Die Regensburger bringen dabei auch olympischen Flair mit, weil Florian Orth,  Deutschlands bester 5.000m-Mann in Rio, immer noch Lust hat, zu rennen. „Wenn ich schon mal die 10km unter die Füße nehme, will ich natürlich auch gewinnen“, zeigt sich der laufende Zahnarzt recht optimistisch. Podestaussichten haben natürlich auch das Telis-Männer-, Frauen und U23-Team, sowie die beiden Junioren Franzi Reng und Tobias Blum, sowie Julia Galuschka in der W35.

Ein gordischer Knoten, der sich nicht lösen lässt

Regensburg, 1. September2016 (Ring) – „Es ging bei diesem Rennen über 800 Meter nicht darum, wer es gewinnen würde. Wer Silber und Bronze erreichen würde. Es ging auch nicht darum, ob jemand den Weltrekord über diese Strecke würde brechen können - den ältesten der Leichtathletik übrigens und damit freilich eine der besudeltsten Bestmarken der Sportgeschichte. Die interessantere, die gesellschaftlich bedeutsamere Frage, sie lautete: Wie würde die Leichtathletik, wie würde der Sport, wie würden die Menschen im Stadion von Rio und vor den Fernsehern weltweit mit diesem Rennen umgehen? Es gewann Caster Semenya (Südafrika), sie blieb exakt zwei Sekunden über dem Weltrekord von Jarmila Kratochvílová (Tschechoslowakien, 1:53,28 Sekunden) aus dem Jahr 1983. Hinter ihr kamen Francine Niyonsaba (Burundi) und Margaret Nyairera Wambui (Kenia) ins Ziel. Das Besondere, das Bedeutsame, das Diskutierenswerte dabei: Alle drei Medaillengewinnerinnen gelten als intersexuell - also nicht eindeutig einem Geschlecht zuzuordnen“, schreibt Jürgen Schmieder auf den Seiten der Süddeutschen Zeitung vom 21. August.

Telis-Langstrecklerin bewältigt 30km in 2:06:04 Stunden

Galuschka1 Lahnparklauf16 JohnfotoWetzlar, 28. August 2016 (orv) - Manche mögen es heiß! So auch Telis-Langstrecklerin Julia Galuschka beim Lahnparklauf in Wetzlar. Und sie wollte es dann ganz lang heiß. Am Trainingsplan standen 35km. 35 Kilometer alleine ziehen sich. Also wandte sie wie schon im letzten Jahr einen Trick an: Zuerst fünf Kilometer alleine und dann rein ins Rennen über 30km beim Lahnparklauf, und das bei Gluthitze. " Es ist richtig gut gegangen. Ich bin Streckenrekord mit 2:06:04 Stunden gelaufen und am Ende war nur ein Mann vor mir", meldete sie sich schon kurz nach der Hitzeschlacht. "Nach einer intensiven Trainingswoche immer alleine hat es riesig Spaß gemacht, heute mal mit anderen zu laufen und ich habe mich bis ins Ziel gut unterhalten."

Den Zufall beim Schopf packen und zum planbaren Erfolg führen

OrthPfliegerScherl1 Olympia2016 Foto privatRegensburg, 29. August 2016 (orv) – „Je planmäßiger die Menschen vorgehen, desto wirksamer vermag sie der Zufall treffen“ – diese Worte stammen vom Schweizer Dramatiker Friedrich Dürrenmatt. Jörg Löhr, in früheren Jahren Handball-Nationalspieler, Persönlichkeitstrainer und Herausgeber von mehreren Büchern sagt auf einem Kalenderblatt dazu: „Manche Menschen glauben, mit perfekter und minutiöser Planung alles in die von ihnen gewünschte Richtung steuern zu können. Aber das ist ein Irrtum. Sie werden häufig umso mehr von unvorhersehbaren Ereignissen überrascht. Wenn Sie auch ein guter Organisator sind, bleiben Sie dennoch offen für den Zufall. Er macht uns empfänglich für die Gegenwart und lehrt uns, den Augenblick wertzuschätzen.“ Besser hätte man die derzeitige Situation des erfolgreichen Laufteams der LG Telis Finanz Regensburg nicht umschreiben können.

Weit weg von den olympischen Idealen und sonstigen Wertvorstellungen

Regensburg, 26. August 2016 (Ring) – Als Jesus im Jerusalemer Tempel die Händler und die Geldwechsler sitzen sah, trieb er sie der Überlieferung des Johannesevangeliums zufolge mit einer Geißel aus Stricken aus dem Tempel, stieß Tische um und verschüttete das Geld der Wechsler mit den Worten: „Macht meines Vaters Haus nicht zum Kaufhaus!“ Im Markusevangelium begründet er seine Handlung mit den Worten: „Steht nicht geschrieben: ‚Mein Haus soll ein Bethaus heißen für alle Völker‘? Ihr aber habt eine Räuberhöhle daraus gemacht“. Was hat das Evangelium nun mit dem olympischen Leistungssport zu tun?

Zurück bleiben Zweifel und Nachdenklichkeit, aber auch der Stolz auf drei ganz Große aus meinem Team

Regensburg, 25. August 2016 (Ring) – Da sitz ich nun im Flieger von Rio nach München, zurück von den Olympischen Spielen im fernen Brasilien. Rio ist weit weg von old Germany. Zeit also zum Nachdenken über die vergangene Woche, von all den olympischen Eindrücken. Einerseits immer noch stolz auf die Auftritte meiner drei Athleten, die sich bar jeglicher Medaillen oder Endkampfchance wacker geschlagen haben, als beste Deutsche in ihrer Disziplin, anderseits zornig über die Zustände bei Olympia und die Unfähigkeit der Verantwortlichen, dies zu ändern. Dort wo sich bei mir noch 2012 auf dem Rückweg von London Stolz, Zufriedenheit und Euphorie für die nächste Olympiade, der Zeit zwischen den Olympischen Spielen, breit machten, fressen nun Zweifel, Zorn und Ohnmacht dergestalt, dass sich wohl nie etwas an dieser unheiligen Gemengelage ändern wird, meine Seele auf.

Ein Kommentar von Klaus Blume - Freier Journalist und Buchautor

Regensburg, 25. August 2016 (Klaus Blume) - Wer reist schon nach Paal, im tiefsten Flandern? Allenfalls jene Herren aus dem Morgenlande, die als Abgesandte des bahrainischen Königs Hamad bin Isa Al Chalife unterwegs sind. Sie zielen in diesem gottverlassenen Kaff nicht auf die historische Wassermühe, sondern auf Mijnher Corstjens Büro. Marc Corstjens, einst schnellster belgischer Meilenläufer, verkauft dort nämlich hochtalentierte aber bettelarme Läufer aus Ostafrika. Aus Kenia, Äthiopien, Eritrea. Gewinnbringend - für beide Seiten. Auch dem steinreichen arabischen Inselstaat aus dem Persischen Golf ist er gern zu Diensten.

Über Siege, Emotionen, Niederlagen, Tränen und Ansprüche

© Lothar Pöhlitz - 25. August 2016 - Deutschland halbiert die Medaillen bei den Olympischen Spielen seit 1992 von damals 82 auf 42 in Rio de Janeiro. Die Leichtathletik kann nur 2x Gold (Thomas Röhler / Christoph Harting) und 1x Bronze (Daniel Jasinski) beisteuern, die Schwimmer gehen ganz leer aus. Für die deutschen Spitzenläufer waren die Ergebnisse zum Ende des Olympiazyklus 2013-2016 bei den sportlichen Höhepunkten in allen Altersklassen (bei der U-18 EM, U-20 WM, den EM in Amsterdam und den Olympischen Spielen in Rio) positiv und negativ zugleich. Die einen konnten sich in den Jahren über Finals oder sogar Siege und Beifall freuen, andere über Stagnationen oder Niederlagen ärgern. Sorgen macht, das deutsche Läufer nur in Ausnahmefällen international konkurrenzfähig sind, in zu vielen Finals oder der Champions League gar nicht vertreten waren. Die Ausnahmen waren zuletzt Gesa Felicitas Krause als Sechste mit DR in Rio und Gold bei der EM, sowie Richard Ringer mit Bronze bei der EM in Amsterdam. Übersehen darf man bei einem Rückblick nicht das die aktuelle Qualität der Laufleistungen in allen Altersklassen - beispielsweise bei den U-20 WM - für uns demnächst keinen schnellen Anschluss auf breiter Front an die Welt-Leichtathletik erwarten lassen. Auch Rio hat gezeigt das die Besten demnächst noch keinen Leistungsstillstand zulassen werden. Nicht übersehen darf man auch das aus der Lauf-Talentarbeit des letzten Jahrzehnts 2016 nur Gesa Felicitas Krause bei den Olympischen Spielen - dem wichtigsten Ziel der Abt. Olympischen Leichtathletik - konkurrenzfähig in der Weltspitze angekommen ist. Hier geht's weiter ...

Der Regensburger Marathonmann teilt sich das Rennen klug ein und erreicht zehn Minuten hinter Sieger Eliud Kipchoge das Ziel.

Rio de Janeiro, 21. August (mittelbayerische.de) - in kluges Marathonrennen lieferte der Regensburger Philipp Pflieger von Anfang an bei den Olympischen Spielen von Rio de Janeiro. Nach 2:18:56 Stunden hatte sich Pflieger auf der regennassen Straße bei höchster Luftfeuchtigkeit auf Rang 55 als 18. Europäer 10:12 Minuten hinter dem Goldgewinner Eliud Kipchoge aus Kenia ins Ziel gekämpft und fiel hinter der Ziellinie entsprechend erschöpft zu Boden. Julian Flügel, der in Berlin im Herbst 2015 sein Mitstreiter gewesen war, belegte 12:03 Minuten hinter dem Sieger Rang 71. „Das ist eine unbeschreibliche Motivation, eine wahnsinnig schöne Erfahrung“, sagte der Regensburger ins ZDF-Mikrofon, als er wieder zu Kräften gekommen war. „Auf den ersten Blick waren die Bedingungen besser als bei den Frauen, aber dann kam das Dampfbad-Feeling und viele haben sich übernommen.“ Flügel ergänzte: „Als ich im Ziel lag war das ein absolutes Gänsehaut-Gefühl. Ich bin im Endeffekt zufrieden. Es war ein sehr solides Rennen und für mich ein Riesending.“ Hier geht's weiter auf mittelbayerische.de ...

Newstelegramm

Neuhaus, 01.04.17
Bayerische Meisterschaften Straßenlauf 10km
Ausschreibung


Regensburg, 25.03.17
Süddeutsche und Bayerische Meisterschaften 10.000m
Ergebnisse (Bayerische)
Ergebnisse (Süddeutsche)


Salzburg, 04.03.17
Landesmeisterschaft Crosslauf


Berlin, 31.-31.12.06
Silvesterlauf Berlin
Webseite
Ergebnisse
Bericht


Weitere Ergebnisse in der  Ergebnisrubrik...

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