Das IOC in der Krise

Berlin, 30. Juli 2016 (FAZ) - Zu teuer, zu intransparent, ohne moralische Kraft: Die Reputation Olympias könnte derzeit schlechter nicht sein. Die Milliarden sprudeln zwar wie eh und je – aber das Geschäftsmodell des IOC gerät an seine Grenzen. Hier geht's weiter bei der FAZ ...

Regensburgs Olympionike gewinnt erneut City Night über 10km

Pflieger2 Berlinnacht15 VolkefotoBerlin, 30. Juli 2016 (orv) – Berlin ist für Philipp Pflieger, dem deutschen Olympiastarter im blauen Trikot der LG Telis Finanz Regensburg, inzwischen fast zum sportlichen Wohnzimmer geworden. In den Straßen der Hauptstadt hat er im letzten Jahr an gleicher Stelle und zum gleichen Zeitpunkt erstmals mit dem Sieg bei der letztjährigen City Night Selbstbewusstsein getankt, dann im Herbst seine phänomenalen 2:12:50 im Marathon geliefert, die ihn mit etwas Hin und Her dann trotzdem Rio ermöglichen. Auch die endgültige Olympiaqualifikation lieferte er dann im April beim Halbmarathon auf den Straßen Berlins ab. Nun schließt sich der Kreis: Gestern verteidigte der Regensburger hoch überlegen seinen Nimbus als City Night Sieger hoch überlegen in ansprechenden 29:47 Minuten für die 10km am Kurfürstendamm, direkt von einem intensiven Höhentrainingslager aus Sankt Moritz kommend. „Nach zweihundert Metern war ich schon allein“, stellte er kurz nach seinem Triumph fest und war doch ein wenig erstaunt über die fehlende Konkurrenz, die er vor allem vom 28:50-Läufer Timo Göhler (Team Memmert) erwartet hatte. Der lag am Ende satte 38 Sekunden hinter dem Regensburger.

Regensburg qualifiziert sich als Zweiter des ersten Vorlaufs mit 1:55,06min

Englbrecht1 BLV Aktive15 KiefnerfotoMönchengladbach, 30. Juli 2016 (orv) - Als Zweiter des ersten 800m Vorlaufs qualifizierte sich Tim Englbrecht (LG Telis Finanz Regensburg) für das Finale der besten Zehn am morgigen Sonntag. Der U20 Mittelstreckler benötigte dafür 1:55,06min. Am Ende war dies die neuntbeste Zeit aller drei Vorläufe. Aussagekraft hat diese Position für morgen noch wenig. Am Ende wird wohl die Spurtstärke und die beste Taktik der Finalisten über die Medaillen und alle weiteren Platzierungen entscheiden. So kann man dem Regensburger durchaus wie schon vor zwei Jahren in der U18 den Sprung unter die besten Fünf zutrauen.

Telis-Marathoni derzeit gut im Marathonfahrplan für Rio

Pflieger p sueddeutsche14 foto kiefner bd2e90c499Regensburg, 28. Juli 2016 (orv) - Nach einem guten Höhentrainingslager in Sankt Moritz, wo sich der Regensburger Philipp Pflieger zusammen mit seinem Teamkollegen Florian Orth den letzten Schliff für die Olympischen Spiele in Rio geholt hat, geht es für den Telis-Marathoni direkt nach Berlin zur City-Night, bei der er schon im letzten Jahr die 10km gewonnen hatte. "Mal sehen, was so am dritten Tag nach der Höhe herauskommt. Eigentlich fühle ich mich gut, aber mit einem so knappen Abstand zu Sankt Moritz und zwei Wochen um die 200 Kilometer kann der Schuss auch nach hinten los gehen. Trotzdem freue ich mich riesig auf den Lauf", ließ der Regensburger heute am Telefon seines langjährigen Coaches Kurt Ring verlauten. Mit in Berlin am Start werden seine fünf Teamkolleginnen Corinna Harrer, Julia Galuschka, Carolin Aehling, Luisa Boschan und Moni Rausch sein.

Telis-Mittelstreckler läuft im Dantestadion mit 48,15sec erneut schnell

Huber1 BLV2016 Erding KiefnerfotoMünchen, 27, Juli 2016 (orv) - Der Deutsche 800m Meister Benedikt Huber (LG Telis Finanz Regensburg) wollte es beim Münchner Leichtathletik-Abend noch einmal auf der Unterdistanz wissen. Ohne jegliche ernsthafte Konkurrenz wurde es zwar nichts mit der erneut angestrebten Zeit unter 48 Sekunden, das Ergebnis mit 48,15sec ist dennoch aller Ehren wert und das zweitbeste seiner Karriere überhaupt. "Jetzt reicht es schön langsam, am Sonntag noch die Staffel und dann "habe die Ehre Bahnsaison 2016", meinte er nach dem Rennen. Der Pallinger im blauen Regensburger Trikot wird nun ein paar Wochen Freizeitsport machen, um dann im September voll in dei Vorbereitung für die WM-Saison 2017 einsteigen.

IOC Präsident Dr. Bach wäscht seine Hände in Unschuld

Regensburg, 28. Juli 2016 (Ring)– Es rumort derzeit im Olympischen Sport, zumindest hier in Deutschland. Nach dem IOC-Bescheid über den Verbleib einer russischen Mannschaft in Rio fliegen die Fetzen. Diskus-Olympiasieger Robert Harting greift bezüglich der Rolle des deutschen IOC Präsidenten Dr. Thomas Bach in seiner ganz eigenen Art frontal an: „Er ist für mich Teil des Dopings-Systems, nicht des Anti-Doping-Systems“, und weiter, „ich schäme mich für Thomas Bach.“ Der haut mit ungezügelter Gewalt zurück: „Es ist eine nicht akzeptable Entgleisung, wenn man jemanden, der nicht der eigenen Meinung ist, in derartiger Art und Weise beleidigt“ und meint wohl mit „jemand“ seine eigene Person. Der IOC-Präsident bewertete in den Medien die Aussage als „nicht hinnehmbar“.

Ivana Gancheva und Eva Schien werden über 10.000m Dritte und Vierte

Karlsfeld, 22. Juli 2016 (orv) - Gute Ergebnisse lieferten bei der letzten Serie des diesjährigen Karlsfelder Läufercups die beiden Telis-Athletinnen Ivana Gancheva und Eva Schien, ihres Zeichens noch U18-Läuferin, ab. Ivana Gancheva wurde Dritte mit 38:02,23min und gleich dahinter kam Eva Schien als Vierte mit 39:19,05min ins Ziel. Noch ein bisschen besser war René Manthee bei den Männern: Der Telis-Mann belegte mit 33:26,18min Platz zwei.

U20-Läufer Tim Englbrecht mit Finalchancen bei den Deutschen Jugendmeisterschaften

Huber2 DM16 KiefnerfotoRegensburg, 27. Juli 2016 (orv) – Mit besten Aussichten reist die 3x1000m-Männerstaffel der LG Telis Finanz Regensburg zu den Deutschen Meisterschaften der Langstaffeln, die am kommenden Sonntag innerhalb der Deutschen Jugendmeisterschaften in Mönchengladbach stattfinden. Gabriel Genck, Florian Orth und Benedikt Huber sollen den Coup der Regensburger aus dem Jahr 2010 wiederholen, als ein Telis-Trio in Ulm auch auf dem obersten Treppchen stand. Mit an Bord ist noch eine zweite Staffel, die mit Felix Plinke, Keyhan Hatami und Tim Ramdane Cherif ins Rennen gehen wird. Die Telis-Damen wollen mit Elaine Mares Strempler, Thea Heim und Maren Kock möglichst nah ans 3x800m Trepperl heranlaufen. Einziger Telis-Jugendlicher bei den Meisterschaften ist 800m-Läufer Tim Englbrecht, der aber gute Finalchancen besitzt.

Robert Harting zum IOC-Entscheid auf den Seiten der FAZ

Berlin, 26. Juli 2016 (Reinsch/FAZ) - obert Harting kennt gegenüber Thomas Bach null Toleranz. „Für mich ist er nicht Teil der Anti-Doping-Bewegung, sondern Teil des Doping-Systems.“ So kommentierte der Diskus-Olympiasieger am Mittwoch die Entscheidung des Präsidenten des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), Russland nicht pauschal von den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro auszuschließen. Hier geht's weiter bei der FAZ ...

Vielseitige Anpassungen belastungsabhängig auf die Spezialstrecke ausrichten

© Lothar Pöhlitz – 26. Juli 2016 - Spitzenleistungen über 10000 m verlangen, sich mit der individuellen „Wahrheit“ auseinanderzusetzen. Nämlich mit der Wahrheit, dass dem Leistungsfortschritt Anpassungen vorausgehen müssen, die belastungsabhängig auf die Spezialstrecke ausgerichtet sind. Es wirken nur Veränderungen im Vergleich zu den „Nachlässigkeiten der Vergangenheit“ und den nicht realisierten Vorsätzen: ich werde in Zukunft...Vor allem das Talent und das „Tun“ entscheiden. Die Kilometer, die Geschwindigkeiten, die Streckenlängen, die mögliche Dichte anspruchsvoller Belastungen, die notwendigen kurzen Pausen, die Investitionen ins Höhentraining und auch die dazugehörigen aktiven Maßnahmen zur Beschleunigung der Regeneration (Ernährung, Schlaf, Physiotherapie usw.) bestimmen die Qualität der neuen persönlichen Bestleistung der nächsten Trainings- und Wettkampfjahre in den Langstrecken. Die neue persönliche Bestleistung erfordert im Vorfeld nicht nur eine erhöhte maximale Sauerstoffaufnahme (V02max), ausreichend „lange TE“ im Geschwindigkeitsbereich um 100 % vom geplanten Renntempo und höher, sondern auch Tempogefühl und Laufökonomie, um über 25 Runden sehr nahe an der Leistungszielgeschwindigkeit agieren zu können. Hier geht's weiter ...

Drei Medaillen bei U23-DM in Wattenscheid

Ramdane2Blum DMU23 KiefnerfotoWattenscheid, 24. Juli 2016 (orv) – Sechs Athleten, davon fünf mit Medaillen und einem vierten Platz dazu – die Läufer der LG Telis Finanz Regensburg überzeugten bei den Deutschen U23-Meisterschaften im Wattenscheider Lohrheidestadion erneut durch extrem hohe Effektivität. Teamchef Kurt Ring hatte nur ein Miniaufgebot nach Westfalen geschickt, zudem fehlte Titelaspirantin Franzi Reng, die nach ihren gesundheitlichen Problemen bei den Europameisterschaften in Amsterdam vernünftigerweise gleich eine kleine Regenerationsperiode eingeschoben hatte. Ihre männlichen Teamkollegen sprangen jedoch in die Bresche: Das 5.000m-Duo Tim Ramdane Cherif und Tobias Blum hielten bis zum Ende mit dem hohen Vorausfavoriten Amanal Petros (SV Brackwede) mit und wurden dafür mit Silber und Bronze belohnt. Die 3x1000m Staffel mit Fabian Laukamp, Keyan Hatami und dem Jugendliche Tim Englbrecht übertraf alle Erwartungen, verpasste nur knapp Silber und holte schließlich völlig überraschend Bronze. Auch Hindernisläufer Kilian Stich hatte man keineswegs auf Platz vier erwartet, den er souverän fast im Alleingang nach Hause brachte.

Gute Aussichten bei der U23-DM in Wattenscheid

Blum1 DM Cross16 KiefnerfotoWattenscheid, 22. Juli 2016 (orv) - Das Telis-Aufgebot bei den Deutschen U23-Meisterschaften im Wattenscheider Lohrheidestadion ist klein aber fein. Die besten Aussichten auf Edelmetall haben die beiden 5.000m-Läufer Tobias Blum und Tim Ramdane Cherif, die an einem guten Tag nur den absoluten Favoriten Amanal Pedros fürchten müssen. Auch die 3x1000m Staffel mit Fabian Laukamp, Keyan Hatami und dem Jugendlichen Tim Englbrecht startet einen Angriff auf die Medaillenränge. Zuvor will Keyan Hatami, der als einziger bereits am Samstag in den 1500m Vorlauf muss, auch das Finale erreichen. Top sechs heißt der Vorsatz für Kilian Stich, amtierender U23-Landesmeister auf den 3000m Hindernis. Eine weitere Medaillenanwärterin wäre Franziska Reng gewesen. Ihr schien es aber ratsam, nach ihrer inzwischen überwundenen Verletzung von den Europameisterschaften zunächst eine kleine Rgenerationsperiode einzulegen, um sich so auf die großen Ziele im Herbst konzentrieren zu können.

Simon Perikles erwartet in Rio die schmutzigsten Olympischen Spiele überhaupt

München, 21. Juli 2016 (SZ) - Der Dopingforscher Perikles Simon, 42, spricht davon, dass die gedoptesten Olympischen Spiele aller Zeiten im August in Rio de Janeiro bevorstehen. Hinweise darauf erkennt er an den Trainingsumfängen der Sportler: "Ich habe kürzlich Trainingspläne gesehen für ein Höhentrainingslager, Mittel- und Langstrecke, da muss ich sagen: Leute, das könnt ihr mit gedopten Athleten machen, aber mit Ungedopten ergibt diese Form des Höhentrainings gar keinen Sinn", sagte er im Interview mit der Süddeutschen Zeitung. Hier geht's zum Artikel in der Süddeutschen Zeitung ...

In Erding hat Telis Stabhochspringer Simon Ziegler wieder eine gepackt

ZieglerSimon2 Kladno15 ZieglerfotoErding, 18. Juli 2016 (mzi) -  Bei den Bayerischen Leichtathletikmeisterschaften in Erding knackte Simon Ziegler eine weitere Traummarke. Nachdem er bereits im tschechischen Kladno im Zehnkampf sein erstes Ergebnis über 7.000 Punkte ablieferte, gelang ihm eine weitere Glanzleistung in seiner Lieblingsdisziplin. Im Stabhochsprung der Männer holte er sich mit neuer Bestleistung und seinem ersten 5 Meter Sprung den erneuten Titel des bayerischen Stabhochsprungmeisters und zeigte damit, dass die LG Telis Finanz Regensburg nicht nur aus erfolgreichen Läufern besteht.

GRR schießt beim Kommentar über die Halbmarathon-EM über das Ziel hinaus

Regensburg, 18. Juli 2016 (orv) – „Das Ergebnis ist Ernüchterung pur: Bei der Halbmarathon-Premiere im Rahmen der Europameisterschaften 2016 in Amsterdam wurden die deutschen Männer Zehnter von sechzehn klassierten Nationen mit sechs Minuten Rückstand auf den Überraschungssieger Schweiz, die deutschen Frauen Vierzehnter mit einem Rückstand von dreizehn Minuten auf Europameister Portugal, dahinter lediglich noch Norwegen und Schweden“, schreibt Laufszene-Kenner Wilfried Raatz auf den Seiten von German Road Races. Als einen von mehreren Gründen folgert er: „Es hat fast den Anschein, dass sich die deutschen Langstreckenläufer auf der Jagd nach der Olympianorm im Marathonlauf und einer Leistungsbestätigung auf einer Unterdistanz verausgabt haben, in der erforderlichen Regenerationsphase nicht die nötige Sorgfalt walten ließen und bekannte Trainingsgesetzmäßigkeiten missachtet haben“, und weiter, „ hier sind es Magenprobleme, dort eine kaum ausgeheilte Verletzung oder ein Sturz im Training, offenbar ist man mit Ausreden hierzulande schneller als die Beine tragen“. So ganz verständlich ist Wilfried Raatz Frust wegen der fehlenden Leistungen nicht. Bei genauerem Hinsehen hätte er und auch andere Experten im Vorfeld erkennen müssen, dass Deutschlands Halbmarathon-Teams nie Medaillenkandidaten waren, aber bei gesunden Topathleten wie Arne Gabius oder Sabrina Mockenhaupt durchaus in der Lage gewesen wären, um Platz vier bis sechs mitzulaufen, ganz zu Schweigen bei einem  möglichen Einsatz von Fate Tola.

Newstelegramm

München, 08.10.17
32. MÜNCHEN MARATHON
Ergebnisse


Albstadt, 08.10.17
11. Volksbank Albstadt Citylauf 2017
Ergebnisse


Lindau, 08.10.17
3-Länder-Marathon
Ergebnisse


München, 05.10.17
7. Münchner Abendsportfest


Bad Liebenzell, 03.09.17
DM 10 km Straße
Ergebnisse
Göstl-Fotos


Berlin, 31.-31.12.06
Silvesterlauf Berlin
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