Am 5. August beginnen die Olympischen Sommerspiele in Rio. Nach dem Willen der Funktionäre soll es dann nur um den Sport gehen. Doch längst begleiten politische und gesellschaftliche Themen das Denken vieler Olympia-Kandidaten. Die SZ stellt in einer Serie einige Athleten und Athletinnen vor, die auch für ein Ziel jenseits des Kampfes um Gold, Silber und Bronze stehen: Manche für persönliche Ziele, manche für die brisanten Themen unserer Zeit. Bisher erschienen: die indische Tennisspielerin Sania Mirza (16. Juli). Hier geht's zur SZ ...

Maren Kock nun doch nicht in Rio dabei

Darmstadt, 19. Juli 2016 (leichtathletik.de) - Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hat am Dienstag Änderungen in der DLV-Mannschaft für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro (Brasilien; 12. bis 21. August) bekannt gegeben. Das Leichtathletik-Team wird demnach 88 Athleten umfassen. Vier Leichtathleten mit knapp verpasster Norm wurden vor einer Woche vom DOSB unter Vorbehalt nominiert für den Fall, dass der Leichtathletik-Weltverband IAAF zusätzliche Einladungen aussprechen würde. Konkret betraf diese Regelung Maren Kock (LG Telis Finanz Regensburg) und Diana Sujew (LG Eintracht Frankfurt) über 1.500 Meter, Charlene Woitha (SCC Berlin) im Hammerwerfen sowie Tobias Giehl (LG Stadtwerke München) über 400 Meter Hürden. Diese Zusatzplätze stehen nun nicht zur Verfügung, auch nicht für 1.500-Meter-Läufer Timo Benitz (LG Farbtex Nordschwarzwald), den der DOSB am Freitag ebenfalls unter Vorbehalt nominiert hatte. Eine Änderung ergibt sich im Marathon der Männer. Der nominierte Hendrik Pfeiffer (TV Wattenscheid 01) hat aus Verletzungsgründen abgesagt, so dass der bereits als Ersatzathlet nominierte Julian Flügel (Asics Team Memmert) als dritter Marathonläufer nachrücken wird. Hier geht's zum Artikel auf leichtathletik.de ...

Maren Kock nun doch nicht für Rio nominiert

Kock5 portrait DM15 SchaakefotoRegensburg, 20. Juli 2016 (orv) – Maren Kocks Gefühlswelt fährt derzeit Achterbahn. Von zu Tode betrübt bis himmelhochjauchzend ist da alles dabei und letztendlich kann sie nur zuschauen, was da mit ihr so alles geschieht. Eigentlich war sie am Tag ihres wohl größten sportlichen Erfolges, dem sechsten Platz über 1500m im Finale der diesjährigen Europameisterschaften nicht olympiareif. Die dazu nötigen 4:07,00 Minuten waren auch in Amsterdam nicht gefallen. Dann tauchte noch am selben Abend eine Weltrangliste auf, in der sie auf Rang 44 geführt wurde. Nachdem der Weltverband die Qualifikation für die Olympischen Spiele nicht nur an einer Zeit festgemacht hatte, sondern die jeweiligen Disziplinen bis zu einer Sollzahl – in Falle der 1500m sollten dies 45 Athletinnen sein – auffüllen wollte, ergriff der Deutsche Leichtathletik- Verband Initiative und schlug neben Kock auch Disziplinkollegin Diana Sujew, den Münchner Hürdenläufer Tobias Giehl und eine Berliner Hammerwerferin schon am nächsten Tag dem DOSB zur Olympianominierung vor.

Trotz körperlicher Probleme siegt Julia Galuschka in Biedenkopf

Galuschke Biedenkopf2016 SchaakefotoBiedenkopf, 17. Juli 2016 (Schaake) -   Weder große Hitze noch Wind oder Regen beeinträchtigten in diesem Jahr den „Biedenköpper Stadtlauf “ . Nach  vielen Hitzerennen konnten sich die Athleten bei der 15. Auflage über einigermaßen erträgliche Lufttemperaturen von 22 Grad freuen. Über 10 Kilometer konnte man sowohl bei den Männern durch Marc Feußner (ASC Breidenbach) in 34:41 Minuten als auch bei den Frauen durch Julia Galuschka (LG Telis Finanz Regensburg) nach tollen 37:47,7 Minuten ungefährdete Start–Ziel- Siege und schnelle Endzeiten verzeichnen. Zum Abschluss als Höhepunkt stand der 10-Kilometer-Lauf über 10 anspruchsvolle Runden auf dem Programm. Vom Start weg stürmten Lars Siegmund (SF Blau-Gelb Marburg) und direkt dahinter der spätere Sieger Marc Feußner (ASC Breidenbach) dem übrigen 127 Teilnehmer starken Feld auf und davon. Dahinter sah man  Florian Beuermann (TSV Cappel ) und die überlegene Frauensiegen in Julia Galuschka (LG Finanz Regensburg) .

Julia Kick und Benedikt Huber dominieren auch die 1500m

Kick1 BLV2016 Erding KiefnerfotoErding, 17. Juli 2016 (orv) - Was die "blaue Macht" am zweiten Tag der Bayerischen Meisterschaften zeigte, war an Effektivität fast kaum noch zu übertreffen: Fünf Athleten, drei Starts, drei Titel für die Doppelmeister Julia Kick und Benedikt Huber über diesmal 1500m, sowie Stabhochspringer Simon Ziegler mit seinem ersten Fünf-Meter-Satz überhaupt. Dazu kam noch Bronze für 1500m Mann Tim Ramdane Cherif und Platz vier für seinen Teamkollegen Felix Plinke. In einem spannenden 1500m Finale erhöhte Julia Kick von Runde zu Runde immer mehr das Tempo, bis sie auf den letzten dreihundert Metern Dauerrivalin Christine Gess endlich los wurde und mit locker und leichtem Spurt in bestleistungsnahen 4:17,40min ins Ziel stürmte, dabei der Münchnerin noch fast fünf Sekunden abnahm. Wenige Minuten später lieferten auch die Telis-Herren ein piksauberes Rennen ab. Als es in die letzte Runde ging, waren sie zusammen mit Clemens Bleistein, dem Münchner mit der schnellsten Vorleistung, voll im Bilde. Felix Plinke zog den Spurt an und der Deutsche 800m Meister Benedikt Huber flog auf den letzten Metern mit neuem Hausrekord von 3:49,48min den anderen geradezu davon. Tim Ramdane Cherif erkämpfte sich mit 3:51,47min Bronze und der examensgestresste Felix Plinke hielt das übrige Feld in 3:53,17min sicher in Schach. Endlich, heißt es für Simon Ziegler, sind die fünf Meter gefallen: Nachdem er schon als eiziger die 4,90m im zweiten Versuch gemeistert hatte, packte er die fünf Meter gleich im ersten. In Sankt Wendel bei den Süddeutschen Meisterschaften der U23 kam ein weiterer Titel für die LG Telis Finanz dazu: Kilian Stich gewann in einem reinen Spurtrennen die 1500m. Tags zuvor wurde er Neunter über 800m mit 1:56,80min.

Drei Titel für LG Telis Finanz am ersten Tag der Landesmeisterschaften

Huber1 BLV2016 Erding KiefnerfotoErding, 16. Juli 2016 (orv) - Mann des ersten Tages bei den Bayerischen Meisterschaften für Aktive, U20 und U18 im oberbayerischen Erding war aus Sicht der LG Telis Finanz Regensburg sicher EM-Halbfinalist Beni Huber. Zuerst stürzte er sich gegen dem am Ende glänzend aufgelegten EM-Staffelteilnehmer Patrick Schneider (LAC Quelle Fürth), der sich mit neuer persönlicher Bestzeit von 46,07sec die Meisterkrone holte, ins Unternehmen Langsprint und beendete nach mutigem Angang die Stadionrunde als Dritter zum ersten Mal unter 48 Sekunden mit genau 47,84sec. Danach holte er sich noch den 800m Titel standesgemäß im Spurt mit 1:52,75min vor seinem Teamkollegen Gabriel Genck (1:53,39min). Fabian Laukamp und Keyan Hatami wurden Neunter und Dreizehnter in 1:55,69 (pB) und 1:57,07min. Titel Nummer zwei und drei gingen ebenfalls über die 800m an eine glänzend aufgelegte Julia Kick, die Kontrahentin Christine Gess (LG SW München) von vorne laufend in sehr guten 2:06,21min nie eine Chance ließ, und an den Jugendlichen Tim Englbrecht, der mit 1:55,65min keinerlei Mühe hatte, das übrige Feld in Schach zu halten. Teamkollege Matthias Höck wurde hier Elfter mit 2:04,56min. Sprinter Johannes Nigg schaffte es bis ins 100m Finale, wo er mit 10,92sec Rang sieben belegte. Nesthäkchen Tina Benzinger gelang im Vorlauf der U18 als W15-Läuferin eine neue persönliche Bestleistung von 12,71sec. Knapp an einer Medaille vorbei schrammte Langstrecklerin Ivana Gancheva als Fünfte des 5000m Rennens, entschädigte sich aber dafür mit einem neuen, deutlich schnelleren Hausrekord von 17:25,20min.

Wolf-Dieter Poschmanns Kommentierung des 800m-Halbfinales

Huber15 EM2016 KiefnerfotoRegensburg, 14. Juli 2016 (orv) – Die Leichtathletik führt im Fernsehen, zumindest im deutschen, meist ein Schattendasein. Das ändert sich immer, wenn Meisterschaften anstehen und die große alte Dame des Sports kann hier durchaus auch schon mit ihren Deutschen Leichtathletik Meisterschaften punkten. So waren denn dann auch natürlich  die Europameisterschaften in Amsterdam voll auf dem Bildschirm, abwechselnd von Tag zu Tag von ARD und ZDF präsentiert mit der gewohnt voluminösen Berichterstattung. Eigentlich hatten wir uns in Regensburg gefreut, dass das Halbfinale mit Beni Huber im ZDF übertragen wird.

Etwas Licht im Wirrwarr der Emotionen

Regensburg, 13. Juli 2016 (orv) – Die Olympia-Nominierungsliste des DLV hat gestern für große Aufregung gesorgt. Viele wussten wohl überhaupt nicht, dass es eine solche gibt und die wenigsten werden wohl auch die „entry standards“ der IAAF diesbezüglich genau gelesen haben. Sinn des Ganzen ist, jeden Wettbewerb mit der von der IAAF gewünschten Teilnehmerzahl voll zu machen. Bei einigen Wettbewerben – und es sind ganz wenige – waren es am Ende zu wenig Normerfüller. Der fehlende Rest wird nun anhand einer speziellen IAAF Bestenliste, umfassend den internationalen Qualifikationszeitraum vom 1.1. 2015 bis 12.7.2016, mit den nächstbesten Athleten/Innen im Ranking (die Listen sollen am 13. Juli auf der IAAF Seite erscheinen) aufgefüllt werden. Unter diesen wenigen Wettbewerben waren dann zum Glück unserer Athletin Maren Kock auch die 1500m.

Maren Kock und ihre Irrfahrt zu den Olympischen Spielen

Kock11 EM2016 KiefnerfotoRegensburg, 13. Juli 2016 (orv)  - Maren Kock steht im deutschen Aufgebot für die Olympischen Spiele in Rio. Diese fast unglaubliche Nachricht haute gestern große Teile der Regensburger Leichtathletikszene fast vom Hocker. Eine Unglücksgeschichte wendete sich im letzten Moment zu einem sportlichen Märchen. Eigentlich war der Zug nach Rio schon weg und plötzlich tat sich ein Hintertürchen, von denen nur wenige wussten und das fast keine für möglich hielten, doch noch auf. Maren Kock war plötzlich trotz vergeblicher nerven- und kraftraubender Normenjagd dabei und kehrte damit jenen Schock, den sie sich am 1. Mai im kalifornischen Palo Alto durch das hauchdünne Verfehlen der 5.000m-Rio-Norm um 73 Hundertstel eingefangen hatte und nicht los zu werden schien, letztendlich noch in einen warmen Regen von Glücksgefühlen um.

Silber für Tina Benzinger und Mira Parisek, Bronze für Fabian Laukamp

Benzinger BLVU16 23 2016 PremrufotoHösbach, 10. Juli 2016 (Laukamp) – Sieben Einzelstarter und eine Staffel der LG Telis Finanz Regensburg machten sich vergangenes Wochenende auf den Weg nach Hösbach zu den Bayerischen Meisterschaften der U16 und U23. Alle 7 Einzelstarter blieben unter den Top 8, drei von ihnen durften sich sogar über eine Medaille freuen. Tina Benzinger holte über 100m der W15 Silber, ebenso Mira Parisek über 3000m der U23. Für Fabian Laukamp sprang über 800m der U23 Bronze heraus. Besonders das Ergebnis von Tina Benzinger überraschte sehr, die sich nun nach langer Verletzungspause immer mehr steigert.

92 Leichtathleten fahren zu den Olympischen Spielen nach Rio

Kock13 EM2016 KiefnerfotoRegensburg, Darmstadt, 12. Juli 2016 (orv/leichtathletik.de)  - Der Deutsche Olympische Sportbund hat am Dienstag in seiner dritten Nominierungsrunde die letzten Leichtathletik-Startplätze für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro (Brasilien; 12. bis 21. August) vergeben. Das Leichtathletik-Team wird demnach 92 Athleten umfassen. Darunter befinden sich 4 Athleten/Innen der LG Telis Finanz. Nach den bereits Ende Mai nominierten Marathonläufern Anja Scherl und Philipp Pflieger wurden nun auch 5000m-Mann Florian Orth und völlig überraschend die EM-Sechste über 1500m Maren Kock benannt. Die Regensburgerin rutschte im letzten Moment noch über eine Quotenregelung ins Team.

Von Lothar Pöhlitz

© Lothar Pöhlitz – 12. Juli 2016 - Sportliche Spitzenleistungen erfordern, neben der Organisation der erforderlichen Rahmenbedingungen für Training und Wettkämpfe, die Mobilisation aller Leistungsvoraussetzungen des Sportlers, sowie deren systematische Weiterentwicklung über mehrere Jahre. Vor allem reizwirksame Belastungen führen zu den angestrebten Fortschritten. Das Partnertraining und die Arbeit im Team sind Formen, den Körper mit grenzwertigen Reizen zu konfrontieren und seine Willensqualitäten zu mobilisieren. Dabei zeigt die Erfahrung, dass Läufer, die zum schnellen Laufen zusätzlich motiviert werden müssen, in der Regel nicht in die Spitze kommen. Hier geht's weiter ...

Telis-Mittelstrecklerin läuft beim Leverkusener Meeting 2:05.89min

Heim Leverkusen 2016 FeilerfotoLeverkusen, 8. Juli 2016 (Feiler) - Knapp fünf Tage nach ihrem ersten Saisonrennen über 800m in Tübingen startete Thea Heim abermals über die 800m am vergangenen Freitag in Leverkusen. Kurzfristig konnte man vor Ort ein sehr gutes 800m Rennen organisieren. Thea Heim steigerte sich in dem Rennen auf 2:05.89, exakt eine Sekunde schneller als in Tübingen. In dem sehr schnellen Rennen ging Heim bei knapp unter Sekunden die 400m durch: „Dann habe ich die fehlenden Trainingswochen gemerkt.“ Heim konnte hinten heraus, im Gegensatz zu den Konkurentinnen Spill und Klosterhalfen, das Tempo nicht mehr halten. Die Sasisonbestzeit stellten die Athletin angesichts der vergangenen Wochen doch sehr zufrieden. Der Sieg ging in 2.01.55 an Konstanze Klosterhalfen vor Tanja Spill (2.01.63 min). Bei den Norddeutschen Meisterschaften in Berlin erzielten drei Telis-Läuferinnen gute Zeiten: Mares-Elaine Strempler lief über 800m 2:15,91min, Laura Pahnke über 1500m 4:48,0909min und blieb dabei nur 9 Hundertstel über der Norm für die U23 DM. Schwester Julia beendete das Rennen mit 4:57,91min.

Spurtstärke zahlt sich über 1.500m aus

Kock1 EM Halbfinale KiefnerFotoAmsterdam, 10. Juli 2016 (leichtathletik.de) - Maren Kock konnte nach dem 1.500 Meter-Finale der EM in Amsterdam (Niederlande) am Sonntag das Olympiastadion mit einem zufriedenen Gesicht verlassen. Auch wenn die Taktik dominierte und es angesichts des mäßigen Tempos kein Rennen war, bei dem die bei ihr noch fehlende Olympia-Norm in Reichweite rückte, spielte der Rennverlauf der Regensburgerin in die Karten. Sie hielt sich geschickt in guter Position, lief zwischenzeitlich auch an der Spitze mit. Auf der letzten Runde zog dann die Konkurrenz an und die Deutsche war etwas eingekeilt, so dass sie nicht den gewünschten freien Raum nach vorne hatte. Hier geht's weiter auf leichtathletik.de ...

Stimmen vom Wettkampf

Amsterdan, 10. Juli 2016 (leichtathletik.de) - Es war mein erstes 5.000-Meter-Rennen bei einer Meisterschaft. Bisher waren meine drei Rennen über diese Strecke hinter einem Hasen her. Klar, da wird auch mal geschubst. Heute war es was anderes. So wie es über 1.500 Meter vielleicht 1.000 Meter lang geht, ging es diesmal über 4.000 zu. Rein, raus, hin, her, Ziehharmonika. Man versucht immer wieder, sich einzuordnen. Ich dachte, mir spielt das in die Karten. Aber dann musste ich doch feststellen, dass ich doch ein paar Körner gelassen habe und mir auch etwas die Erfahrung fehlt. Aber ich bin zufrieden. Platz sieben ist meine beste internationale Platzierung bisher. Ich freue mich riesig für Richard. Er war oft so nah dran und hat sich die Medaille verdient. Wir fahren nach Rio. Da ist erst einmal die Marschroute: Endlauf. Hier geht's weiter auf leichtathletik.de ...

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Samorin/SK, 10.12.17
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Regensburg, 03.12.17
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