Telis-Läuferin braucht dazu in Karlsruhe ein starkes Rennen

Harrer karlsruhe-halle foto chaiRegensburg, 27. Januar 2014 (orv) –  In Leichtathletikkreisen hat der Name Corinna Harrer inzwischen große Popularität erreicht. „Damit habe ich nicht gerechnet“, sagte sie im spanischen Trainingscamp, als sie ihr Ergebnis von der Wahl zur deutschen Leichtathletin des Jahres 2013 erfuhr. Vierte war sie geworden hinter Christina Obergföll, der Weltmeisterin von Moskau, hinter Sprint-Ikone Verena Sailer und hinter der Mehrkämpferin Claudia Rath, aber vor Stabhochspringerin Silke Spiegelburg, die ewige Vierte bei Großevents, und Kugelstoß-Vize-Weltmeisterin Christina Schwanitz. Harrers Highlight des letzten Jahres liegt inzwischen schon sehr lange zurück. Noch vor ihrem „Seuchensommer 2013“ schnappte sie sich bei den Hallen-Europameisterschaften in Göteborg Silber über 3000m.


Grundlage für diese Großtat der Regensburger Vorzeige-Leichtathletin war das internationale Hallen-Meeting in Karlsruhe. Dort lief Coco Harrer hinter Weltrekordlerin Meseret Defar (Äthiopien) mit 8:51:06min eine Weltklassezeit. Jetzt jährt sich das Ereignis und wieder steht das Telis-Ass in der Europahalle an der Startlinie. Für Coco Harrer ist es da nebensächlich ob Defar erneut einen Weltrekord angreifen will oder nicht. Sie selbst will möglichst deutlich unter den für die Hallen-Weltmeisterschaften (7.-9. März/Sopot-Polen) vom Deutschen Leichtathletik-Verband geforderten 8:58min bleiben, um dabei zu sein. „Eine 8:50 wäre natürlich super, dann brauch ich mich bei den Deutschen Hallenmeisterschaften vierzehn Tage vor der WM nur noch an die Sujew-Twins dranhängen und muss mich nicht um’s Tempo verdient machen. Ein dritter Titel in Folge hat was“, sagt sie zum weiteren WM-Fahrplan. In der Tat setzen die beiden Sujew-Zwillinge ganz auf die DM und wollen dort ihre einzige WM-Chance nützen.

So was zu sagen ist im Falle Harrer die eine Sache, es dann zu tun eine ganz andere. Im Lager der LG Telis Finanz ist man jedoch optimistisch. „Das erste Trainingslager in Spanien war sehr gut, Corinna ist besser drauf als im Vorjahr“, sagt Coach Kurt Ring und der lehnt sich nur selten zu weit aus dem Fenster raus. Die üblichen Starts bei den Landesmeisterschaften hat die Regensburgerin bewusst ausgelassen. Man wird sie bis März weniger im Renngeschehen sehen, eben nur noch zwei Mal, in Leipzig (23.2.) und in Karlsruhe (1.2.), beide Male über die 3000m und beide Male bei Eurosport live anzusehen. „Es kommt ja dann ein aufregender Sommer mit der Team-EM in Braunschweig und den Europameisterschaften in Zürich“, sagt sie dazu. Den Vorwurf der Vielstarterei kann man ihr also nicht gerade machen.

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