Telis Nachwuchshoffnung hofft nun auch auf starke Leistungen über 400m

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Chemnitz, 22.Januar 2021 (rk) Natürlich gab es einen Grund zur Freude für Mona Mayer, die große Telis-Hoffnung über 400 Meter, als sie bei ihrem Debüt in der Hallensaison beim Abendsportfest in Chemnitz auf der Unterdistanz 60 Meter antrat. Bei dem unter strengen Hygieneauflagen durchgeführten Einladungswettkampf musste die 19-Jährige unter anderem gegen die beste 100-Meter-Sprinterin Deutschlands, Rebekka Haase (Sprintteam Wetzlar), sowie die Ex-Telis-Sprinterin Corinna Schwab (LAC Erdgas Chemnitz) antreten. Das Resultat von 7,78 Sekunden im ersten Lauf bedeutete schon mal die Einstellung ihrer persönlichen Bestleistung, im zweiten Rennen schaffte Mayer trotz eines völlig verschlafenen Starts immerhin noch 7,86 Sekunden.

„Aber irgendwie ist es frustrierend“, ärgerte sich die vorjährige Vierte der Hallen-DM. „Ich weiß, dass ich viel, viel schneller laufen kann. Aber während des ersten und auch des zweiten Laufes habe ich wieder ein leichtes Zwicken in beiden Oberschenkeln gespürt und bin deshalb nicht volle Pulle gelaufen, weil ich vermeiden wollte, dass etwas reißt.“ Ein Problem, das Mona Mayer und ihren Trainern Ruth Mayer und Reinhard Köchl nicht ganz unbekannt ist. Schon 2019 und 2020 hatte sie mit derartigen Problemen zu kämpfen, wobei die Ursachen dafür im Rücken vermutet werden. Vorsichtshalber verzichtete Mayer auf die anschließenden 200 Meter, eine Strecke, über die sie im vergangenen Jahr immerhin Deutsche U 20-Vizemeisterin wurde.