Telis Nachwuchs hielt sich bei der DM Langstrecke wacker
Tina Klement wird Fünfte und Elias Kolar Sechster jeweils über 10.000m der U23

Celle, 2./3. Mai 2026 (orv) – Die erhofften Leistungssteigerungen für die Nachwuchs Langstreckler/Innen der LG Telis Finanz Regensburg blieben bei den Deutschen Meisterschaften in Celle über 10.000m und 5.000m der U20 aus, weil die äußeren Bedingungen wie schon so oft zu diesem Zeitpunkt wieder einmal suboptimal waren. Ein strammer Gegenwind auf der Zielgeraden und leistungsmindernde sommerliche Temperaturen bei bis zu 26 Grad waren einfach nicht geeignet, um auf Bestzeitenjagd zu gehen. „Unter diesen Aspekten muss man den fünften Platz von Tina Klement in 36:55,98min und den sechsten Rang von Elias Kolar in 30:35,41min, jeweils über 10.000m der U23 als absolut gut bewerten. Trotz eines „nur“ 14. Platz von Liam Parker in der Entscheidung über 5.000m der U20 war dessen Leistung mit neuer pB von 15:12,71 Minuten und einer Steigerung von 17 Sekunden zudem beachtenswert“, resümierte Kurt Ring, Teamchef der LG Telis Finanz schließlich die Ergebnisse seiner Mädels und Jungs an diesem Tag.
Jana Lakner bringt deutsche 4x400m Staffel zur WM 2027
Telis-Athleten zeigt sich bei den World relays in Botswana in blendender Verfassung

Gaborone/Botswana, 3. Mai 2026 (orv) – 12.500 Kilometer oder im Schnitt 16 Flugstunden von Regensburg entfernt, fanden am 2./3. Mai 2026 die Staffel-Weltmeisterschaften, kurz World relays genannt, statt. Mit dabei war auch Jan Lakner, der Schützling von Telis-Trainer Stefan Wimmer in der 4x400m Frauen und Mixed Staffel. Die Regensburgerin explodierte förmlich bei ihrem ersten Einsatz auf Position zwei der Frauenstaffel. Dabei schob sie sich eindrucksvoll an der Konkurrenz mit einer Splitzeit von 50,85sec. So schnell war seit zwei Jahren keine Deutsche mehr gelaufen. Das brachte das DLV Quartett sogar in Führung. Am Ende wurde es mit der direkten WM-Quali für 2027 doch noch recht knapp. Als dann auf dem „Hot Seat“ das kleine „q“ mit dem direkten Finaleinzug und somit die Qualifikation für die WM 2027 aufleuchtete war die Freude bei Deutschlands Langsprinterinnen groß. Die Staffel erreichte die Finalläufe und qualifizierten sich direkt mit 3:25,76min in der Besetzung Skadi Schier (SCC Berlin), Jana Lakner (LG Telis Finanz Regensburg), Annkathrin Hoven (TSV Bayer 04 Leverkusen) und Irina Gorr (TSV Gräfelfing) für die WM 2027 in Peking.
TRAININGSLEHRE HOCHLEISTUNGSTRAINING – LAUFEN

1500m Männer unter 3:28´ und Frauen unter 3:50 Minuten
© Lothar Pöhlitz*
Der Weltrekord über 1500m der Männer steht bei 3:26:00 Minuten, der der Frauen bei 3:48,68 Minuten. Robert Farken hat die alte 44 Jahre alte Bestmarke über 1500m von Thomas Wessinghage von 3:31,58 Minuten auf 3:30,80 Minuten verbessert, und sich gleich danach auch noch den Rekord über die Meile von Peter Herold (DDR) geholt. Der DR von 3:57,71 der Frauen wurde am 1.8.1980 von Christiane Wartenberg (DDR) aufgestellt.
Bei den Hallen-Weltmeisterschaften 2026 wurde aber deutlich, dass das nicht reicht. Robert Farken hatte als Fünfter im Vorlauf bereits das Nachsehen und schied in 3:41,79 Minuten aus. Auch Nele Weßel hatte keine Chance, wurde in 4:19,92 Minuten Vorlauf-Sechste. Die Vorbereitung auf den ersten Jahreshöhepunkt misslang.
Klima - Sonne - Überhitzung - Luftfeuchtigkeit - Lichtschäden

Läufer/innen vor Sonne und Überhitzung schützen
© Lothar Pöhlitz*
Bevor es zu spät ist, muss man sich Gedanken machen, nein besser vorbereiten, schützen. Nicht erst, bevor es eines Tages auf die großen Reisen geht, über den großen Teich nach Japan, in die USA oder Australien, oder die vielen Wochen ins Höhentraining zwischen 2000 – 3000m. Auch zu Hause scheint viele Monate die Sonne. Große Leichtathletik-Events fanden in der Vergangenheit im warmen Doha und bei den Olympischen Spielen 1984 in Los Angeles bei Hitze und 2020 im „schön-warmen“ Japan statt.
Da trifft man auf hohe Temperaturen auch jenseits der 30 Grad, ungewohnt hohe Luftfeuchtigkeit, den ganzen Tag Sonneneinstrahlung, Ozon, dem Wechsel zwischen Außentemperaturen und den ungewohnt klimatisierten „kalten“ Räumen oder den Gegenwind bei Wettkampfhöhepunkten WM oder OS. Alles hat Einfluss auf die Laufleistungen. Für viele Läufer ist ja wenig Wind auf einer Geraden immer Gegenwind. Die Vergangenheit hat aber gezeigt, dass trotz Wissen die Möglichkeiten der Vorbereitung auf solche Bedingungen nicht immer genutzt wurden.
Telis 3.000m-Challenge vom Winde verweht
Telis-Athleten Liam Parker und Valentin Fezer knacken DM-Norm

Regensburg, 19. April 2026 (orv) – Der Wettergott meinte es diesmal nicht gut mit der 3.000m Challenge der LG Telis Finanz Regensburg im Städtischen Stadion am Oberen Wöhrd. Zwecks der erwarteten starken Regenfront hatten die Ausrichter die gesamte Veranstaltung um eine halbe Stunde nach hinten verschoben, dem stark auf die Leistungen sturmartigen Windböen konnte man aber dennoch nicht entfliehen. Trotzdem schafften sieben Athleten/Innen aus Bayern, die Norm für die Deutschen Jugendmeisterschaften zu knacken, darunter auch die beiden Telis-Youngster Liam Parker und Valentin Fezer mit 8:47,22min bzw. 8:55,05min (pB.) in der mU20. Die beiden Telis-Mädels Jette Barnstedt (U20) und Eva-Maria Rauscher (U18) haderten indessen mit den ungünstigen Bedingungen, weil sie am Ende nur hauchdünn an der Norm scheiterten. Barnstedt fehlten schließlich 1,21 Sekunden zu den geforderten 10:00,00 Minuten, Rauscher blieb mit 10:40,11 Minuten gar nur elf Hundertstel über Norm.





