Domenika Mayer scheitert knapp an der direkten Qualifikation

Heckel Pforzheim Cross21 Bremfoto
Pforzheim, 28.11.2021 (orv/leichtathletik.de) - Vier Jahre nach ihrem letzten Cross-Rennen hat Konstanze Klosterhalfen ein brillantes Comeback hingelegt. Die Leverkusenerin setzte sich beim Sparkassen-Cross in Pforzheim klar vor Alina Reh durch. Für die Cross-EM-Teilnehmerin von 2019 Domenika Mayer (LG Telis Finanz Regensburg) kam nach gerade überstandener Verletzungspause die Cross-Ausscheidung noch zu früh. Nach hartem Kampf fiel sie erst auf den letzten Metern vom vierten auf den sechsten Platz zurück und muss nun warten, ob sie der DLV als fünfbeste Deutsche im Rennen vielleicht doch noch mit nach Dublin nimmt. Dazu Telis-Teamchef Kurt Ring: "Nach den beiden verpassten Straßenlauf-DMs im Oktober fehlt Meni Mayer einfach noch die nötige Wettkampfhärte, um in einem so starken Wettbewerb sicher punkten zu können." Sein anderer Schützling Emma Heckel schaffte die Qualifikation für die EM absolut souverän. Hinter Anneke Vortmeier (ASV Duisburg) schnappte sich die Regensburgerin als Zweite über 4,4km das direkte Ticket in der U20. Großes Pech hatten die beiden starken Telis-Männer Simon Boch und Florian Orth schon im Vorfeld. Unmittelbar nach der Rückkehr aus dem kenianischen Trainingslager fing sich Boch drei Tage vor Pforzheim eine üble Magen-Darm-Geschichte ein, während sich Orth so stark erkältete, dass an einen Start nicht zu denken war. Telis-U20-Mann Tobias Prater wurde über 6,6km Zwölfter.