Regensburger mit 159 Nennungen Platz neun in der DLV Vereinswertung

Telis 4x100 frauen BLV21 Kiefnerfoto
Regensburg, 26. Januar 2022 (orv) – Die LG Telis Finanz Regensburg zählte auch 2021 zu den erfolgreichsten deutschen Leichtathletikclubs. Die gestern bei leichtathletik.de veröffentlichte Vereinswertung stellt das erneut unter Beweis. Mit 159 Nennungen in den deutschen Bestenlisten von der U16 bis zur Aktivenklassen nehmen die Regensburger nach Platz acht in 2020 nun Platz 9 ein. Marktführer ist erstmals seit einer über zwanzigjährigen Hegemonie des TSV 04 Leverkusen die LG Olympia Dortmund mit 324 Nennungen., gefolgt von Leverkusen (313 Nennungen) und der LG Stadtwerke München mit 252 Bestenlistenplätzen. Im 50er Feld befinden sich mit dem LAC Passau (21./112 N.), dem LAC Quelle Fürth (33./80 N.) und dem SWC Regensburg (34./76 N.) drei weitere bayerische Vereine.

Auffallendstes Merkmal des Ergebnisses der LG Telis Finanz ist ihr erneut sehr starker Auftritt in den beiden Aktivenklassen Frauen und Männer. Bei den Männern liegen die Regensburger mit 42 Platzierungen nur zwei Zähler hinter Spitzenreiter Dortmund (44 Pl.), bei den Frauen befinden sich die Telis-Damen mit 46 Platzierungen ebenfalls auf Rang zwei hinter dem hier noch übermächtigen TSV Bayer 04 Leverkusen (84 Pl.), der damit in der Aktivenklasse mit 120 Nennungen die 100er Barriere durchbricht, gefolgt von den Regensburgern (88 Pl.), die in der „All-in-Wertung“ – weil hier auch die Junioren und Jugendlichen punkten können, sofern sie die entsprechenden Leistungen bringen – ebenfalls den zweiten Platz einnehmen.

„Das ist keine Momentaufnahme, das ist seit Jahren so. Wir in Regensburg schaffen es anscheinend besser, unsere Talente im Lauf ihrer sportlichen Entwicklung ins Höchstleistungsalter zu bringen“, sagt dazu Telis-Teamchef Kurt Ring. Zurückzuführen ist das erneut hoch erfreuliche Ergebnis vor allem wieder auf den starken Auftritt seiner Läuferarmada. Aber auch im Technikerbereich, geführt von Trainer Stefan Wimmer und im Langsprintbereich um Trainerin Ruth Mayer ist sehr viel passiert. „Natürlich wissen wir, dass wir in den nächsten Jahren vor allem unser Läufer/Innenteam verjüngen müssen, weil Leistungssport auf nationalen Höchstniveau kein Ding für die Ewigkeit ist. Ich denke aber, der Laufnachwuchs unter Trainerin Doris Scheck wird da schon bald deutliche Zeichen setzen“, blickt Ring schon einmal in die Zukunft und hofft natürlich auf ein ähnliches erfolgreiches Jahr 2022.