Miriam Dattke (LG Telis Finanz Regensburg)

Ich habe natürlich noch sehr auf eine Medaille gehofft und mein Bestes gegeben. Es war dann leider echt knapp. Aber die Stimmung war der Hammer! Ich habe gespürt, wie alle gehofft haben, dass ich es noch schaffe. Und wie mich alle angebrüllt haben, aus tiefstem Herzen! Es war ein super Push. Ich hoffe, dass es irgendwann mal auch für eine Einzelmedaille reicht. Die letzten Meter waren ein einziger Kampf. Ich habe einiges verpasst beim Laufen: einen Schwamm, die Flasche, die mir mein Trainer hingehalten hat. Aber ich habe mir jedes Mal gedacht, es lohnt sich nicht, sich drüber zu ärgern. Es hat mir nichts ausgemacht. An der Siegessäule haben meine Trainingspartner mich angebrüllt wie sonst was. Da bin ich fast zusammengezuckt! Wenn es um die Mannschaft geht, denkt man sich: Ich darf auf gar keinen Fall aufgeben, ich muss für das Team vorne bleiben. Das ist noch mehr Motivation, als wenn man alleine kämpft.

Domenika Mayer (LG Telis Finanz Regensburg)

Ich habe gewusst: Irgendwann kommt die Tempoverschärfung, und dann muss ich auch mein Tempo verschärfen. Hinten raus hieß es einfach nur noch kämpfen, den Kopf ausschalten und gucken, was die schweren Beine noch hergeben. Ich bin so zufrieden! Am Ende habe ich auch die Hitze gemerkt, als die Sonne rausgekommen ist. Hashtag #respektandiemänner. Es war insgesamt ein schönes Rennen und es hat wirklich beflügelt, die Leute an der Strecke zu hören.