Mit der deutschen 4x400m Staffel läuft die Regensburgerin ins Finale

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München, 19. August 2022 (orv) - Erst gestern erfuhr Mona Mayer, dass sie heute um 11.40 Uhr im Vorlauf über 4x400m ranmusste. Die etatmäßge Aufstellung war durch die Final-Qualifikation von Carolina Krafzik über 400m Hürden nicht mehr möglich, zudem wollte die deutsche Mannschaftsleitung Deutschlands derzeitig beste Viertelmeilerin Corinna Schwab nach zwei eher suboptimalen Einsätzen in den Vorrunden über 400m und 200m schonen. Das Ergebnis aus diesen Überlegungen war dann, dass die Berlinerin Alica Schmidt anlaufen sollte, gefolgt von der Regensbirgerin, Jessica Bianca Wessolly, sowie Luna Thiel am Schluss. Das zwar selbst gesteckte Ziel, im zweiten Halbfinale dann unter die ersten Drei zu kommen, schaffte das deutsche Quartet mit Platz vier nicht ganz, die gelaufene Zeit von 3:27,92min reichte am Ende dann aber doch, weil man sich nach einigen bangen Minuten doch noch unter den weiteren zwei Zeitschnellsten befand. Die nachträgliche Disqualifikation der tschechischen Staffel wegen Verlassens der Bahn katapultierte das deutsche quartett noch auf Platz acht im Gesamtergebnis der beiden Läufe.

Alica Schmidt ging als Startläuferin ins Rennen und bog als Fünfte auf die Zielgerade ein, diese Position übergab sie auch an Mona Mayer. Die Regensburgerin konnte sich einen Platz nach vorne kämpfen und wechselte auf Jessica-Bianca Wessolly, die kurz zuvor bereits mit der 100-Meter-Staffel den Finaleinzug klar gemacht hatte, diesen Rang verteidigte und an Luna Thiel übergab. Die Deutsche Meisterin des Jahres 2019 teilte sich ihr Rennen klug ein und verkleinerte zum Ende hin die Lücke auf die vor ihr laufende Schweizerin deutlich. Das große Q konnte sie zwar nicht mehr holen, doch das störte nach dem Feststehen des Finaleinzugs im deutschen Team niemanden mehr.

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