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Philimon Abraham glänzt mit Platz fünf in neuer persönlicher Bestleistung

AbrahamRitter1 DM24 Kiefnerfoto

Braunschweig, 30. Juni 2024 (orv) – Endlich hatte der Deutsche Leichtathletik-Verband ein Einsehen und gönnte den 5.000m Läufer/innen Startzeiten außerhalb der in der Regel heißen Nachmittagszeiten bei der diesjährigen 124. Auflage der Deutschen Meisterschaften der Frauen und Männer im Braunschweiger Eintracht-Stadion. Bereits am Freitagabend durften um 19.10 Uhr (Frauen) und 19.30 Uhr (Männer) die Läufer/innen bei weitaus leistungsträchtigeren, angenehmen Temperaturen zu ihren Finals über die zwölfeinhalb Stadionrunden antreten. Und siehe da, aus den oftmals in Vergangenheit gesehenen Hitzeschlachten mit miserablen Endzeiten wurde spannende Entscheidungen mit durchaus zeigenswerten Endzeiten. Bei den Männern setzte sich erneut Florian Bremm (LSC Höchstadt/Aisch) mit 13:38,43 Minuten durch, wobei er erst auf den letzten zwei Runden den schon weit enteilten Berliner Sam Parsons (13:44,89min) einfing. Dieser brach als Vierter in der letzten Runde dann noch gänzlich ein, konnte sich aber auf der Zielgeraden gerade noch gegen den Regensburger Straßenspezialisten Philimon Abraham (LG Telis Finanz) vom Leib halten, der am Ende mit neuer persönlicher Bestzeit von 13:45,32min als überraschender Fünfter ins Ziel kam und nur gut drei Sekunden vom Edelmetall entfernt blieb. Bei seinem DM-Debüt „im großen Stadion“ gelang auch LG-Frischling Tobias Ritter ein ordentliches Rennen. „In Ermangelung einer passenden Zuggruppe“ musste er sich viel zu oft selbst um eine schnelle Pace kümmern. Am Ende landete er mit 14:27,46min auf einem achtbaren 13. Platz.

Bruckmayer1 DM24 Kiefnerfoto

Die Entscheidung der Frauen entartete schon nach wenigen Runden zur Solo Show der neuen Meisterin und haushohen Vorausfavoritin Hanna Klein (LAV Stadtwerke Tübingen). Am Ende fiel ihr Sieg mit sehr guten 15:11,83min gegenüber ihrer Teamkollegin Eva Dieterich, die mit 15:30,28min sogar persönliche Bestzeit ablieferte, aus. Die beiden Telis-Frauen Hanna Bruckmayer und Susanne Brünnig mussten bei ihren Meisterschaftsdebüts auf der langen Strecke als 15. und 22. mit 16:35,49 bzw. 17:18,17min etwas Lehrgeld zahlen, sammelten aber als noch junge Langstreckenläuferinnen wertvolle Meisterschaftserfahrungen für die Zukunft.