Newstelegramm

Rosenheim, 19.04.26
Bay. Straßenlauf Meisterschaften 10km (im Rahmen des Citylauf)


Neustadt/Coburg, 18.04.26
Bay. Meisterschaften Langstaffeln Sen/M/F/U23/U20/U18/U16


Hannover, 12.04.26
Deutsche Marathon Meisterschaften
Ausschreibung


Torun/Polen, 26.03.26
EM Masters in der Halle


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Mikki Heiß (74)

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„Urgestein“, „Dienstälteste“ - das sind die Ehrentitel, die Mikki Heiß seitdem sie 1998 durch einen glücklichen Zufall zur LG kam, zuteil wurden. Die waschechte Hobbyläuferin, die sich seinerzeit ohne Verein oder Trainer bis zu einer Marathonzeit von 2:58,57 vorgearbeitet hatte, unterbot diese Bestzeit unter der Regie von Kurt Ring gleich in ihrem ersten LG-Jahr um 7 Minuten und wurde zum erstem Mal deutsche Mannschaftsmeisterin im Marathon.

In den folgenden Jahrzehnten sollte noch so mancher Teamtitel dazu kommen:

  • Cross: 1xGold, 2x Bronze
  • Berglauf: 1x Gold, 2x Silber
  • Halbmarathon: 3xGold, 2x Silber, 1x Bronze
  • Marathon: 9xGold, 2xSilber
  • 10km: 1xSilber, 1x Bronze
  • Immer als verlässliche Teamläuferin am Start, schaffte Mikki Heiß es dennoch 2x eine Einzelmedaille bei Marathonmeisterschaften zu gewinnen (2012 und 2014 jeweils Silber) und ganz besondere Highlights für sie waren auch die beiden Siege beim Marathon in ihrer sportlichen Heimat und der Heimatstadt ihrer Oma – in Regensburg. Das erste Mal im Jahr 2000, wo sie in einer echten Hitzeschlacht (bei 30 Grad im Schatten) in 3:02,25 zugleich bayerische Marathonmeisterin wurde. Das zweite Mal trug sie sich ganze 16 Jahre später mit 2:47,37 in die Siegerlisten ein.

    Mittlerweile zu den „Masters“ (Senioren) aufgerückt, rennt die Mutter einer Tochter in ihrem 3. (oder 4. so genau weiß man das nicht) Lauffrühling immernoch gerne die langen Strecken, wurde 2018 in Malagà Vizeweltmeisterin im Halbmarathon bei den Masters und konnte 2019 bei den deutschen Marathonmeisterschaften in Düsseldorf eine 2:48,11 zum Gewinn des Teamtitels der LG Regensburg beisteuern. Früher etwas ehrgeiziger («Même quand il pleut, je m'entraîne sec»), heute meist mit einem Augenzwinkern läuft sie unter dem Motto „Laufen ist ein Privileg“ und sieht sich gerne in der Rolle der „Marathonmama“ der LG Telis Finanz Regensburg.

    Bestzeiten:

  • Marathon: 2:44,39 (Mainz 2009)
  • Halbmarathon: 1:17,37 (Griesheim 2012)
  • 10km: 35,57 (Erding 2012)

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    Erik Hille (88)

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    Bereits um das Jahr 2000 herum lief Erik schon einmal im Trikot der LG Regensburg, damals aber noch mit der Domspitzmilch als Namensgeber. Einige Jahre darauf kehrte er dem aktiven Wettkampfsport den Rücken zu. In den darauffolgenden "Sturm und Drang"-Jahren hieß es eher "Dolce Vita" als Leistungssport. Als er im Jahr 2016 wieder erste Laufschritte machte, war er bereits 28 Jahre alt. Seit Mitte 2017 trainiert er unter der Anleitung seines Vaters zum ersten Mal mit Struktur. Erste 30er-Zeiten über 10 und 65 Minuten für den Halbmarathon folgten. Frei nach der Lebenseinstellung "Grenzen gibt es nur im Kopf" lebt und trainiert Erik in Nabburg mit Fokus auf den Marathon.

    Athletenprofil und -Entwicklung (iaaf.org)

    Maximilian Zeus (96)

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    Seit dem Jahr 2018 trägt Maximilian Zeus das Trikot der LG Telis Finanz Regensburg. Seine Laufbahn begann er bei der DJK Weiden, wo er sich nach einigen Versuchen im Triathlon ab dem Jahr 2015 voll auf das Laufen konzentrierte. Nach dem Abitur in Weiden verschlug es ihn zum BWL Studium nach Bayreuth. Dort wird er seit Mai 2017 von Trainer Marco Scherl betreut. Zu seinen Erfolgen zählt neben zahlreichen Landesmeistertiteln im Cross- und Langstreckenbereich der Deutsche Meistertitel im Berglauf in den Jahren 2017 und 2018. Beim Berglauf ist er seit 2014 Mitglied der Deutschen Berglaufnationalmannschaft und durfte sich bei 8 internationalen Einsätzen das Nationaltrikot überstreifen. Zu seinen besten Platzierungen gehören ein 15. Platz bei der Berglauf EM 2017 und ein 12. Platz bei der Berglauf Junioren-WM 2014. Zusammen mit Philipp Pflieger und Tim Ramdane Cherif erkämpfte er sich bei den Deutschen Crosslaufmeisterschaften 2019 sein erstes Mannschaftsgold bei Deutschen Meisterschaften.

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    Marina Rappold (97)

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    Marina Rappold ist seit Januar 2018 Mitglied der LG Telis Finanz Regensburg. Seit 2012 trainiert sie unter ihrem Trainer Markus Gützlaff, seit 2018 unter Markus Gützlaff und Kurt Ring. Marina studiert seit 2016 Lehramt Grundschule an der LMU in München und entschied sich aufgrund ihres Studiums dazu, ihren Wohnort München nicht zu wechseln. Trotzdem absolvierte sie gemeinsam mit der LG Telis Finanz Regensburg 2018 erste Trainingslager in Portugal und Italien. Der Wechsel zur LG Telis Finanz Regensburg machte sich bezahlt: 2018 wurde Marina Deutsche Vizemeisterin in der U23 2018 über 10.000m. Außerdem gewann sie die Deutschen Meistertitel mit der Mannschaft im Crosslauf und Halbmarathon (sowohl Frauen als auch U23).

    Aktuell bereitet sich Marina auf ihr Staatsexamen vor und trainiert daher etwas reduziert, freut sich aber schon wieder auf neue Trainingspläne und Wettkämpfe.

    Bestleistungen:

  • 3000m 9:38,59 min
  • 5000m 16:40,20 min
  • 10.000m 35:28,24 min
  • Halbmarathon 1:18:15 h

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    Mira Parisek (96)

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    Mira Parisek hat schon in sehr jungen Jahren mit der Leichtathletik begonnen. Damals noch in ihrem Heimatverein LG Waizendorf/Walsdorf trainierend, genoss sie eine breite leichtathletische Grundausbildung, wobei das längere Laufen immer ihre stärkste Disziplin darstellte. 2014 nahm sie das erste Mal an Deutschen Jugendmeisterschaften über die 2000m-Hindernis teil. 2015 verschlug es Mira dann zum Studieren nach Regensburg, wo sie sich der LG Telis Finanz anschloss. Hier spezialisierte sie sich nun zunehmend auf die langen Strecken auf Bahn und Straße. 2016 feierte sie mit dem U23 Vizetitel auf der Halbmarathondistanz bei deutschen Meisterschaften ihren größten Erfolg. Im Jahr darauf zwang sie ein Schienbeinbruch zu einer längeren Verletzungspause. Nach längerer Verletzungspause konnte sie ihre gute Entwicklung mit mehreren Teammedaillen bei Deutschen Meisterschaften fortsetzen. Im September 2019 wird sie sich das erste Mal auf die Marathondistanz wagen.

    Athletenprofil und -Entwicklung (iaaf.org)