Für die kommende Olympiasaison wurden die Kaderrichtwerte drastisch erhöht. Das hat einschneidende Folgen
Ein Kommentar dazu von Kurt Ring
Regensburg, 11. Oktober (Ring) – Wer sich von Zeit zu Zeit in den Nominierungsrichtlinien des DLV für das kommende Olympiajahr 2024 umsieht, entdeckt die neuen Kaderrichtwerte für den Vorbereitungszeitraum 2023/24. Ging der DLV in den letzten Jahren bei diesen Werten zur pK-Aufnahme recht kulant um, ändert sich dies jetzt drastisch. Die Anforderungsgrößen wurden erheblich verschärft. Beim Marathon der Frauen ist der Richtwert sogar identisch mit der Olympianorm. Dies kommt geradezu einem Kahlschlag für die zukünftige Kaderlandschaft gleich. Anlass dazu könnte die letztjährige Rüge der Stiftung Deutsche Sporthilfe in Bezug auf die fulminante Anzahl vom DLV Kader Athleten/Innen gegeben haben. Weil jedem Kadermitglied monatlich mindestens 700 Euro plus individuelle Zusatzbeträge zugestanden worden waren, sprengte dies den damaligen finanziellen Rahmen der Stiftung.







