Telis-Langstreckler laufen in Berlin zwei deutsche Rekorde und vier bayerische dazu - Miriam Dattke steigert sich um 23 Sekunden auf die neue Rekordmarke von 32:20 Min - Simon Boch bestätigt mit 28:37min als Zweiter und bester Deutscher seinen Toplauf aus dem Frühjahr - Männerteam versenkt endlich Uralt-Rekord des TV Wattenscheid aus dem Jahr 2001 - Frauenteam setzt seine Rekordmarke aus dem letzten Jahr um eine Minuten und fünfzig Sekunden höher




Sierre Zinal, 20. September 2020 (Zeus) - Nachdem im Sommer nahezu die komplette Berglaufsaison abgesagt werden musste, erreichte Maximilian Zeus (LG Telis Finanz Regensburg) bei der 47. Austragung von Sierre Zinal den 17. Platz. Ursprünglich ist auch das für Anfang August geplante Traditionsrennen im Schweizer Kanton Wallis abgesagt worden. Jedoch entschied sich der Veranstalter kurzfristig als Ersatz ein Eliterennen mit eingeladenen Athleten zu organisieren, das bis zum Tag des Rennens am vergangenen Freitag geheim bleiben sollte. Sieger des Rennens wurde erneut der Streckenrekordhalter Kilian Jornet, der sich in 2:33:15 Stunden mit knapp einer Minute Vorsprung gegen Remi Bonnet (2:34:17) und Davide Magnini (2:36:05) durchsetzen konnte. Auch bei den Frauen siegte mit Maude Mathys die Streckenrekordhalterin, die nach 2:48:48 Stunden und mehr als 10 Minuten Vorsprung die Ziellinie überquerte. Telis Bergläufer Max Zeus überzeugte als Siebzehnter.
Am Sonntag, den 20. September fanden im Rahmen des 31. Premberger Sparkassenberglaufs die Oberpfalzmeisterschaften im Berglauf statt. Dabei dominierte Erik Hille von der LG Telis Finanz von Beginn an klar das Renngeschehen und siegte in 22:28 min völlig ungefährdet vor Marco Benz vom TSV Wolfstein (23:37 min). Dritter wurde der SWCler Christoph Sturm (23:41 min). Bei den Damen war Maria Kerres vom SWC Regensburg erfolgreich, die mit ihren 26:32 min den alten Streckenrekord geradezu pulverisierte. Dahinter kam in 29:09 min Telis-Läuferin Eva Haberl (Gesamt 2., 1. W40), die den einzigen technisch anspruchsvolleren km 2 völlig verstolpert hatte und dann von Platz 5 kommend total verblüfft war, kurz vor dem Ziel sogar noch die stärker eingeschätzte Wernbergerin Karina Maier (29:25 min) einzuholen.



